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Roadmap

Was als Nächstes kommt

Eine Absichtserklärung, keine Zusage: An dieser Liste stehen bewusst keine Termine. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem, was im Betrieb wirklich fehlt – Punkte kommen dazu, verschieben sich oder fallen wieder weg. Jeder Punkt beschreibt, was heute fehlt; ist er umgesetzt, steht er im Changelog.

Zuerst

Bestehende Module fertigstellen

Drei Module sind als Beta gekennzeichnet, eines als experimentell. Für sie gilt die Stabilitätszusage der Hauptversion nicht – das Ziel ist, diese Kennzeichnung loszuwerden.

Beta Virtualisierung

  • Im Hypervisor gelöschte VMs werden gekennzeichnet und lassen sich gesammelt aufräumen
  • Snapshots je VM, mit Warnung bei sehr alten – und die einzelnen Datastores statt nur der Gesamtkapazität
  • Gastinformationen aus den Hypervisor-Tools für die Zuordnung zum Inventar

Beta DNS-Zonen

  • Änderungsverlauf je Zone: was ist seit dem letzten Import neu, geändert oder weg
  • Weitere Quellen neben Windows-DNS: BIND und PowerDNS
  • Abgleich mit der IP-Verwaltung: Namen ohne IP und IPs ohne Namen auffällig machen

Beta XDR-Warnungen

  • Zweiter Anbieter neben Trend Vision One: Microsoft Defender XDR
  • Regeln für die automatische Behandlung – unterdrücken, zuweisen oder in ein Ticket überführen

Experimentell API-Automatisierung

  • Entscheidung statt Dauerzustand: auf einen klaren Anwendungsfall zuschneiden und stabilisieren – oder aus dem Lieferumfang nehmen

Self-Service-Portal

  • Persönliche Nachrichtenliste – Ankündigungen und Störungshinweise gibt es bereits
  • Kennzahlen für die IT: Nutzung, Anteil der Tickets über das Portal, erspartes Ticketaufkommen
  • Vorgesetzten-Bezug bei Anträgen für Dritte, damit nicht jede Person für jede beantragen kann

Anträge & Genehmigungen

  • Anonymisierung vollständig machen: auch Tickets und Kanban-Karten, die aus einem Antrag entstanden sind

Ausbau

Neue Funktionen für bestehende Module

Tickets

  • E-Mail an Bearbeiter bei Zuweisung und bei neuen Tickets – heute nur in der Anwendung und per Push; dazu je Person einstellbar
  • Wiederkehrende Tickets für regelmäßige Arbeiten
  • Vorlagen für neue Tickets mit vorbelegten Feldern – Antwortvorlagen gibt es bereits
  • Sammelstörung: angehängte Meldungen gemeinsam beantworten und schließen

Inventar / Assets

  • Fernwartungs-Kennung am Gerät (TeamViewer, pcvisit, AnyDesk) – per Agent ausgelesen und mit einem Klick startbar
  • Mehrere Geräte auf einmal bearbeiten – Standort, Status, Besitzer
  • Abschreibung und Restwert als Grundlage für die Ersatzplanung
  • QR-Code am Gerät zusätzlich ins Portal: „Problem mit diesem Gerät melden"
  • Geräte-Lebenslauf: Übergaben, Tickets, Wartungen und Leihvorgänge als eine Zeitleiste

Verzeichnis & Geräte-Import

  • Mehrere Active Directorys gleichzeitig statt genau einer Quelle – für mehrere Kunden oder Standorte
  • Mehrere Relution-Instanzen parallel, mit eigener Zuordnung je Instanz

Verträge, Lizenzen & Budget

  • Kostenübersicht über Verträge, Lizenzen und Abos hinweg
  • Lizenzen an Geräte und Personen zuweisen – Seats gegen die echte Nutzung
  • Preisänderungen und Verlängerungen mit Verlauf

Monitoring

  • Weitere Quellen neben Zabbix: Checkmk, Prometheus/Alertmanager, Icinga
  • Stummschalten während geplanter Wartungen

Statusseite

  • Besucher lassen sich über Störungen benachrichtigen
  • Störungsmeldungen aus dem Monitoring vorschlagen

Passwort-Vault

  • Notfall-Zugriff nach dem Vier-Augen-Prinzip, vollständig protokolliert – befristete Einmal-Freigaben gibt es bereits

Dokumentation

  • Dokuseiten mit Assets, Verträgen und Diensten verknüpfen
  • Eine Auswahl an Themen als zusammenhängendes PDF-Handbuch ausgeben

Fristen-Cockpit

  • Fristen quittieren oder mit Begründung verschieben, statt sie nur anzuzeigen

Neu dazu

Geplante neue Module

Sicherung & Wiederherstellung

OpenNIT sichert sich bisher nicht selbst. Geplant ist eine eingebaute, planbare Sicherung von Datenbank, Speicherverzeichnis und Konfiguration auf ein Ziel eigener Wahl – mit Prüfung der Sicherung und einem dokumentierten Weg zurück.

Software-Inventar

Welche Software läuft auf welchem Gerät. Der Intune- und Relution-Abgleich holt heute Geräte und Richtlinien, aber keine installierten Programme. Zugleich die fehlende Grundlage für einen echten Lizenz-Abgleich und für die Zuordnung von CVE-Meldungen zu betroffenen Geräten.

On- und Offboarding

Ein Vorgang, der Konto, Geräte, Zugänge, Lizenzen und Rückgaben über die Module hinweg abarbeitet und den Stand dokumentiert – heute sind das mehrere Einzelschritte an verschiedenen Stellen.

Schulungen & Unterweisungen

Wer wurde wann worin unterwiesen – Datenschutz, Informationssicherheit, Arbeitsmittel. Mit Nachweis für das ISMS und für Prüfungen.

Unter der Oberfläche

Grundlagen, die allen Modulen zugutekommen

Mehrsprachigkeit

Die Oberflächentexte zentral halten und Englisch als zweite Sprache anbieten. Heute steckt jeder Text fest im Quelltext.

Mandanten- und Kundentrennung

Mehrere Kunden sauber getrennt in einer Instanz – für IT-Dienstleister, die OpenNIT für ihre Kundschaft betreiben. Aufbauend auf den bestehenden Standort-Rechten.

API vervollständigen

Die vorhandene Schnittstelle auf alle Module ausdehnen und dokumentieren, damit sich OpenNIT an eigene Abläufe anbinden lässt.

Barrierefreiheit

Tastaturbedienung, Kontraste und Screenreader-Beschriftungen systematisch durchgehen.

Fehlt hier etwas?

Eine gute Beschreibung des Problems ist oft wertvoller als eine fertige Lösung. Was in deinem Alltag nervt, gehört auf diese Liste.